Gibt es in Deutschland oder in Baden-Württemberg einen Fachkräftemangel?
Die öffentliche Debatte über diese Frage ist medienwirksam im Gange. Auf der einen Seite klagt die Wirtschaft über einen akuten Fachkräftemangel, auf der anderen Seite negieren einzelne Wirtschaftsforscher seine Existenz. Wer hat Recht?
Eine seriöse Antwort auf diese Frage ist nur auf der Grundlage von empirisch fundierten Fakten und darauf basierenden Prognosen möglich. Diese bietet der jährlich aktualisierte IHK-Fachkräftemonitor, eine im Auftrag der baden-württembergischen IHKs von der WifOR Wirtschaftsforschung, Darmstadt, (weiter)entwickelte interaktive Webanwendung.
Der IHK-Fachkräftemonitor für Baden-Württemberg stellt die prognostizierte Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem Fachkräftearbeitsmarkt bis zum Jahr 2025 anschaulich im Internet dar: www.fachkraeftemonitor-bw.de
Er lässt sich für die Analyse des Fachkräftemangels in 105 Berufsgruppen und 17 Branchen bzw. den 12 Regionen Baden-Württembergs nutzen:
Der IHK-Fachkräftemonitor bietet
- Jugendlichen eine Orientierung bei der Berufswahl und Karriereplanung,
- Unternehmen Hinweise darüber, mit welchen Entwicklungen sie rechnen müssen,
- Bildungsanbietern Unterstützung bei ihrer Angebotsplanung sowie
- der Politik eine Basis für die Planung der Bildungsinfrastruktur.
Der IHK-Fachkräftemonitor ist über den nebenstehenden Link erreichbar. Eine Bedienungsanleitung steht ebenfalls zur Verfügung.
Die wichtigsten Ergebnisse des aktuellen Fachkräftemonitorings können Sie der IHK-Dokumentation "Fachkräftemangel kommt und bleibt" entnehmen (siehe Downloads).