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Mobil in der Stadt

In der Stadt schnell und umweltfreundlich unterwegs

Wahrscheinlich kennen auch Sie das: Die Fahrt zum wichtigen Kundentermin dauert normalerweise 15 Minuten, aber im Stau wird daraus leicht eine starke Stunde. In und um Stuttgart ist der Verkehr nicht nur zu Stoßzeiten unberechenbar.

Für die Unternehmen in der Region lohnt es sich daher, Alternativen zum Auto in Betracht zu ziehen und so vom täglichen Gedränge auf den Straßen unabhängiger zu werden. Dies fällt zumindest dann nicht schwer, wenn Aktenköfferchen oder Handtasche das einzige Gepäck sind. Zudem sind diese Verkehrsträger auch noch lärm- und abgasarm und geben Ihnen damit Gelegenheit, das Umweltbewusstsein Ihres Unternehmens glaubwürdig zu unterstreichen.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Alternativen

Fahrrad: Warum eigentlich nicht mal wieder auf das gute alte Dienstfahrrad schwingen? Es ist preiswert, macht in den Unternehmensfarben lackiert durchaus etwas her und ist auf kurzen Distanzen bis fünf Kilometer meist das schnellste Verkehrsmittel. Allerdings wird es vielerorts in der Region durch steile Steigungen ausgebremst. Gute Fahrräder sind schon für ein paar hundert Euro zu haben. Die Unterhaltskosten sind gering.

Elektrofahrrad: Mit den neuen Elektrofahrrädern oder E-Bikes sind die großen Höhenunterschiede in und um Stuttgart kein Problem. Je nach Bauart unterstützt ein Elektromotor permanent die Beinarbeit oder schaltet sich erst beim Treten ein (sog. Pedelec). Einige Modelle fahren auch ausschließlich elektrisch. Beim Kauf auf die Reichweite achten: Gerade bei vielen Steigungen muss der Akku öfter zum Nachladen an die Steckdose gehängt werden. E-Bikes kosten rund 3000 bis 4000 Euro.

ÖPNV: Mit Bus, Stadt- und S-Bahn kommen Sie im Stadtgebiet Stuttgart und in weiten Teilen der Region sehr rasch ans Ziel. Jahreskarten für den Verkehrsverbund kosten je nach Reichweite und Übertragbarkeit etwa 500 bis 2000 Euro – wobei das übertragbare „Jahresticket plus” von Ihren Mitarbeitern abwechselnd genutzt werden kann, was Spielraum zur Kostenminimierung schafft. Kommen in einem Unternehmen mindestens 100 Interessenten zusammen, ist eine Sammelbestellung für das verbilligte VVS-Firmenticket möglich.

Carsharing: In vielen Firmen fallen Kurierfahrten oder Dienstreisen eher unregelmäßig an. Anstelle eines eigenen Fuhrparks kommt hier auch das Carsharing in Betracht: Für registrierte Benutzer wird hier gegen eine zeit- und kilometerabhängige Gebühr bei Bedarf ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt. In der Landeshauptstadt, aber auch in 18 weiteren Städten der Region, hat sich dieses Modell bereits etabliert. Zugegeben, dem Stau entkommt man so nicht – aber insgesamt kann das Carsharing zur Entlastung der Straßen beitragen.

DOKUMENT-NR. 34216

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