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Wirtschaftspolitische Positionen der IHK Region Stuttgart
(PDF, 658 KB) (Dokument-Nr.: 31393)
ONLINE-SPECIAL
Forderungen der IHK an Politik und Gesellschaft
Durch gemeinsame Anstrengungen auf den Feldern schulischer, akademischer sowie beruflicher Aus- und Weiterbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Beschäftigung Älterer sowie Integration zugewanderter Menschen sollten Politik, Arbeitsverwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft die vorhandenen heimischen Fachkräftepotenziale optimal ausschöpfen. Ergänzend sollten die Lücken durch eine an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientierte gesteuerte Zuwanderung geschlossen werden. So gelingt es, ein ausreichendes Fachkräfteangebot sicherzustellen und die Technologieführerschaft der Baden-Württembergischen Wirtschaft zu erhalten.
Die IHK Region Stuttgart fordert eine gezielte, qualifikationsorientierte und flexible Zuwanderungssteuerung zur Gewinnung ausländischer Fachkräfte. Konkret fordert sie die Umsetzung folgender Punkte:
• Absenkung der Hürden für dauerhafte Arbeitserlaubnis von Zuwanderern von außerhalb Europas durch Absenkung der Mindestverdienstgrenzen, Verzicht auf Vorrangprüfung und Erleichterung des Nachzugs von Ehepartnern und Kindern. Beseitigung bürokratischer Hemmnisse im Zuwanderungsverfahren.
• Erleichterung der Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Die IHK wird sich im Rahmen des neuen Anerkennungsgesetzes als Anlaufstelle engagieren.
• Ausländische Absolventen an unseren Hochschulen, bei denen die Integration in der Regel bereits stattgefunden hat, müssen im Land gehalten werden. Die geplante europäische Harmonisierung der Einwanderungspolitik (Blue Card) darf die Bemühungen nicht konterkarieren.
