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Interview mit Sebastian Stäb
| Alter: 21 Jahre |
Herr Stäb, was macht den Ausbildungsberuf eines Gleisbauers aus? Welche Aufgaben sind mit diesem Ausbildungsberuf verbunden?
Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Es geht darum, zum Beispiel Bahnsteige, Bahnübergänge, Schienen- oder Schwellenwechsel zu bauen. Außerdem gehören Aufgaben wie das Vermessen von Weichen und Gleisen oder der Schneedienst an Bahnsteigen dazu. Es ist eine Tätigkeit, die überwiegend draußen, an der frischen Luft ausgeübt wird. Man ist viel unterwegs, es ist also kein Beruf für Stubenhocker. Ich war sogar in Norwegen, wo ich bei der Vorbereitung eines Gleisbaus geholfen habe.
Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden? Wie kamen Sie darauf?
Ich war mit der Schule bei der Berufsberatung im Arbeitsamt. Dort habe ich viele Infos über sämtliche Berufe bekommen. Außerdem habe ich dort auch einen Test gemacht, um zu ermitteln, welcher Beruf zu mir passt. Dafür muss man seine Eigenschaften eingeben und bekommt dann Berufstipps angezeigt. Unter den für mich angezeigten Berufstipps war auch der Gleisbauer. Daraufhin habe ich ein Schulpraktikum als Gleisbauer bei meinem Ausbildungsbetrieb absolviert. Es hat mir so gut gefallen, dass ich mich dann auch um einen Ausbildungsplatz beworben habe.
Wenn Sie nun auf Ihre Ausbildungszeit zurückblicken: Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht? Was war Ihr Highlight?
Am meisten Spaß gemacht hat mir der Aufenthalt in Norwegen. Das war mein Highlight. Dort konnte ich eine andere Mentalität, freundliche Menschen und Abwechslung erleben.
Wie haben Sie es geschafft, die Ausbildung so erfolgreich abzuschließen? Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Wichtig ist es, immer die Ruhe zu bewahren und sich nicht zu sehr stressen zu lassen. Ich habe stets nach dem Prinzip gearbeitet „lieber immer zweimal überlegen, als einmal etwas falsch zu machen“. So hab ich’s auch in der Prüfung gemacht. Außerdem habe ich im Unterricht immer aufgepasst. Und es hat mir auch geholfen, dass ich regelmäßig die Tageszeitung gelesen habe. Das hat zum Beispiel im Prüfungsfach „Wirtschaft und Sozialkunde“ sehr viel gebracht.
Wie geht es für Sie beruflich jetzt weiter?
Ich wurde von meinem Ausbildungsbetrieb übernommen und möchte in ein paar Jahren gerne Vorarbeiter sein. Außerdem möchte ich mich natürlich weiterbilden und weiterentwickeln.
