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Interview mit Saskia Schmitt

Saskia Schmitt

Alter: 23 Jahre
Wohnort: Stuttgart
Ausbildungsberuf: Kauffrau für Dialogmarketing
Ausbildungsbetrieb: Deutsche Postbank AG Niederlassung Stuttgart
Ausbildungszeit: von August 2008 bis Juli 2011

Frau Schmitt, was macht den Ausbildungsberuf einer Kauffrau für Dialogmarketing aus? Welche Aufgaben sind mit diesem Ausbildungsberuf verbunden?
Die wesentliche Aufgabe einer Kauffrau für Dialogmarketing besteht darin, der erste Ansprechpartner für Kunden zu sein. Wir beantworten unterschiedlichste Serviceanfragen, zum Beispiel wenn Kunden ihren Kontostand wissen möchten oder Überweisungen tätigen wollen. Außerdem bieten wir den Kunden Produktberatungen an und schließen Verträge ab. Auch die Bearbeitung von Beschwerden oder Reklamationen gehört zu unserem Aufgabenbereich. Wenn eine Beschwerde eingeht, recherchieren wir die Ursache und klären, wie dem Kunden geholfen werden kann.

Findet die Kundenberatung persönlich oder telefonisch statt?
Es handelt sich hauptsächlich um telefonischen Kundenkontakt. Während meiner Ausbildung war ich aber auch ein halbes Jahr lang in der Filiale tätig und hatte dort persönlichen Kontakt zu Kunden.

Welche Voraussetzungen muss man für diesen Beruf mitbringen?
Zum einen muss man recht geduldig sein und man darf nichts persönlich nehmen. Zum anderen muss man auch kommunikativ sehr fit sein und Multi-Tasking-Fähigkeit kann in diesem Beruf auch nicht schaden. Schließlich muss man gleichzeitig zuhören, bearbeiten und sich Lösungen überlegen.

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden? Wie kamen Sie darauf?
Ich wusste, dass ich beruflich in Richtung Bank gehen wollte. Dann habe ich im Internet recherchiert, was es in diesem Bereich für Angebote gibt und bin auf meinen Ausbildungsberuf gestoßen. Ich fand es super, dass es in diesem Beruf nicht in erster Linie um die trockene Beschäftigung mit Zahlen geht, sondern um die Beratung von Kunden.

Wenn Sie nun auf Ihre Ausbildungszeit zurückblicken: Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht? Was war Ihr Highlight?
Sehr gut gefallen haben mir die vielen Workshops, die ich während meiner Ausbildungszeit besuchen konnte, zum Beispiel zum Thema „Richtiges Präsentieren“ oder zu Themen wie „Gesprächsführung“ und „Rechnungswesen“. Außerdem durfte ich eine ganze Woche lang einen Sozialkompetenz-Workshop besuchen. Das war ein Highlight in meiner Ausbildungszeit. Ein weiteres Highlight war ein Wettbewerb für Kaufleute für Dialogmarketing in Berlin, an dem ich teilgenommen habe.

Wie haben Sie es geschafft, die Ausbildung so erfolgreich abzuschließen? Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Mir hat es sehr geholfen, dass ich das, was ich in der Berufsschule gelernt habe, direkt im Beruf anwenden konnte. Wirtschaftsthemen haben mich in der Berufsschule immer wahnsinnig interessiert, so dass es mir deutlich leichter gefallen ist zu lernen, als früher in der Schule. Auch die Workshops haben mir große Vorteile gebracht und die Ausbilder haben uns Azubis immer super betreut.

Wie geht es für Sie beruflich jetzt weiter?
Ich möchte zukünftig auf jeden Fall weiter für meinen Ausbildungsbetrieb arbeiten. Das tue ich im Moment auch – und zwar bin ich im telefonischen Kundenberatungscenter tätig. Im nächsten Jahr möchte ich außerdem ein Fernstudium beginnen und so einen Bachelor-Abschluss in BWL machen. Ich glaube, dass ich diszipliniert genug bin, um das hinzukriegen.

DOKUMENT-NR. 104417

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