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Interview mit Ralf Beißwänger

Ralf Beißwänger

Alter: 20 Jahre
Wohnort: Deggingen
Ausbildungsberuf: Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker
Ausbildungsbetrieb: WMF AG in Geislingen a. d. Steige
Ausbildungszeit: von September 2008 bis Juli 2011

Herr Beißwänger, was macht den Ausbildungsberuf eines Informations- und Telekommunikationssystem-Elektronikers  aus? Welche Aufgaben sind mit diesem Ausbildungsberuf verbunden?
Es ist ein sehr vielfältiger Beruf. Das Besondere ist, dass man im IT-Bereich arbeitet und gleichzeitig auch eine vollwertige Elektrofachkraft ist. In der Ausbildung beschäftigt man sich zum Beispiel mit Hausinstallationen von Lampenstromkreisen oder Steckdosenschaltungen, lernt Sicherheitsregeln und den Aufbau von Stromkreisen kennen. Im IT-Bereich gehört es zum Aufgabenbereich, PC-Netzwerke aufzubauen, IP-Adressen zu verwalten und kleine Rechen-Anwendungen oder HTML-Seiten zu programmieren. Man lernt außerdem die Funktion von Bauteilen der PC-Hardware kennen und beschäftigt sich auch mit Einsatz, Installation, Verbindung und Einrichtung von Servern.

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden? Wie kamen Sie darauf?
Ich habe mich für PCs interessiert und deshalb in der 9. Klasse ein schulisches Praktikum als Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker bei der WMF AG gemacht. Von diesem Praktikum war ich sehr begeistert, weil ich gesehen habe, dass in diesem Beruf genau das gemacht wird, was mich interessiert. Deshalb habe ich mich dann nach der 10. Klasse für die Ausbildung entschieden.

Wenn Sie nun auf Ihre Ausbildungszeit zurückblicken: Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht? Was war Ihr Highlight?
Am meisten Spaß gemacht hat mir die Arbeit in der Datenverarbeitung, speziell im Anwenderservice. Das ist der interne EDV-Support für die WMF-Mitarbeiter. Man betreut also die Mitarbeiter bei Problemen und Anfragen rund ums Thema EDV. Das hat mir besonders viel Spaß gemacht, weil ich viel Kontakt mit Menschen hatte und mich immer wieder mit neuen Problemstellungen beschäftigt habe. Das war sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Mein Highlight war eine Dienstreise nach Italien, wo ich bei einer Vertriebstochter einen Serverwechsel durchgeführt habe und PCs der Anwender upgedated habe.

Wie haben Sie es geschafft, die Ausbildung so erfolgreich abzuschließen? Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Ich denke, dass mehrere Faktoren dafür wichtig waren: Als erstes muss man sich für den richtigen Beruf entscheiden, der einem Spaß macht. Dann ist auch die Motivation höher. Als zweites ist natürlich auch das Ausbildungsumfeld wichtig, um erfolgreich sein zu können – also das Betriebsklima, die Hingabe und Kompetenz der Ausbilder und Berufsschullehrer. Drittens braucht man auch eigenen Ehrgeiz, um eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Und letztlich ist sicher auch immer ein bisschen Glück dabei.

Wie geht es für Sie beruflich jetzt weiter?
Momentan arbeite ich in meinem Ausbildungsberuf bei der WMF AG weiter. Nebenher möchte ich mich außerdem weiterbilden. Ich interessiere mich zum Beispiel für die IHK-Fortbildung zum IT-Business Manager. Eventuell möchte ich noch studieren gehen, in Richtung Elektrotechnik oder Informatik.

DOKUMENT-NR. 104416

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