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Interview mit Michael Alexander Mohrenweiser


Michael A. Mohrenweiser

Alter: 22 Jahre
Wohnort: Leinfelden-Echterdingen
Ausbildungsberuf: Servicekraft für Schutz und Sicherheit
Ausbildungsbetrieb: S.O.B. Objektschutz GmbH in Leinfelden-Echterdingen
Ausbildungszeit: von August 2009 bis Sommer 2011

Herr Mohrenweiser, was macht den Ausbildungsberuf einer Servicekraft für Schutz und Sicherheit aus? Welche Aufgaben sind mit diesem Ausbildungsberuf verbunden?
Die Aufgaben einer Servicekraft für Schutz und Sicherheit sind sehr vielfältig: Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit Zugangskontrollen, Brandwachen, Umweltschutz, Kontrollen auf Messegeländen oder in anderen Objekten.

Was sind das zum Beispiel für andere Objekte?
Neben der Landesmesse Stuttgart gehören Objekte wie das Mercedes-Benz-Museum, der Landtag Baden-Württemberg, die Wilhelma oder die Liederhalle zu den Objekten, für die wir Schutz und Sicherheit gewährleisten.

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden? Wie kamen Sie darauf?
Ich habe den Beruf über ein Schulpraktikum kennengelernt. Das Praktikum hat mir so gut gefallen, dass ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Mich hat dann einfach das Rund-um-Bild des Berufes interessiert und auch die Zukunftsperspektiven fand ich sehr spannend. Es gibt zum Beispiel verschiedenste Studienmöglichkeiten nach dieser Ausbildung. Außerdem gibt es auch Einsatzmöglichkeiten auf der ganzen Welt. Mein Ausbildungsbetrieb zum Beispiel gehört zum Securitas-Konzern, der weltweit Niederlassungen hat.

Wenn Sie nun auf Ihre Ausbildungszeit zurückblicken: Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht? Was war Ihr Highlight?
Am meisten Spaß gemacht hat mir der Umgang mit vielen verschiedenen und interessanten Menschen. Außerdem war die Arbeit immer sehr abwechslungsreich und nie langweilig. Mein persönliches Highlight war eine Veranstaltung von Großunternehmen, bei der viele ranghohe Politiker anwesend waren. Diese Veranstaltung war mein Highlight, weil ich viel Verantwortung übertragen bekommen habe und ich richtig zeigen konnte, was ich kann.

Wie haben Sie es geschafft, die Ausbildung so erfolgreich abzuschließen? Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Zum einen wurde ich durch meinen Ausbilder immer wieder zum Lernen motiviert. Ich hatte also wirklich gute Ausbilder, die über viel Praxiserfahrung verfügten und mir immer gerne etwas beigebracht haben. Außerdem habe ich selbst natürlich auch immer sehr viel gelernt und eine gewisse Ausdauer gehabt. Schon bei der Auswahl meines Ausbildungsberufes habe ich mir zudem ganz genau überlegt: Was gefällt mir und was passt zu mir? Ich denke, das ist sehr wichtig, um erfolgreich sein zu können.

Wie geht es für Sie beruflich jetzt weiter?
Jetzt gerade bilde ich mich ein Jahr lang zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit fort. Außerdem plane ich, studieren zu gehen. Ich möchte gerne den Bachelor in „Safety & Security Engineering“ oder in „Safety & Security Management“ machen, im optimalen Fall dann auch noch ein Masterstudium absolvieren. Im Wintersemester 2012 soll’s losgehen. Entweder mache ich dann ein duales Studium, so dass ich weiterhin im Betrieb arbeiten kann. Oder ich mache ein Vollzeitstudium und komme danach wieder zu meinem Ausbildungsbetrieb zurück.

DOKUMENT-NR. 104410

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