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Interview mit Alexander Hennig
| Alter: 25 Jahre Wohnort: Köngen Ausbildungsberuf: Fachkraft für Lagerlogistik Ausbildungsbetrieb: ARNO GmbH in Wolfschlugen Ausbildungszeit: von September 2008 bis Januar 2011 |
Herr Hennig, was macht den Ausbildungsberuf einer Fachkraft für Lagerlogistik aus? Welche Aufgaben sind mit diesem Ausbildungsberuf verbunden?
Eine Fachkraft für Lagerlogistik ist mit den logistischen Prozessen in einem Betrieb betraut. Das heißt: Als Fachkraft für Lagerlogistik begleitet man die Ware vom Wareneingang über die Einlagerung und Verpackung bis hin zum Versand. Zum Aufgabenbereich gehört also die Qualitätskontrolle, das Kontrollieren der Bestände, das Verbuchen, Einlagern, Kommissionieren, Bereitstellen und Verpacken der Ware und schließlich auch die Transportabwicklung.
Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden? Wie kamen Sie darauf?
Ich kam durch Zufall darauf. Nach Abitur und Zivildienst wusste ich zunächst nicht, was genau ich beruflich machen möchte. Deshalb wollte ich erst einmal ein halbes Jahr in der Industrie verbringen. So kam ich zunächst für ein halbes Jahr zur ARNO GmbH, als Mitarbeiter in der Logistik. Das hat mir dann so gut gefallen, dass ich die Beschäftigung um ein Jahr verlängerte und schließlich, nach eineinhalb Jahren Mitarbeit, meine Ausbildung begann.
Wenn Sie nun auf Ihre Ausbildungszeit zurückblicken: Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht? Was war Ihr Highlight?
Das Arbeiten in der Versand-Abteilung hat mir am meisten Spaß gemacht, weil ich gerne logistische Herausforderungen annehme und abwickle. Das ist nie langweilig und sehr spannend. Mein Highlight war der Besuch einer Fachmesse für Logistik. Zusammen mit meinem Ausbildungsleiter habe ich mir dort einen Tag lang Produkte rund ums Thema Logistik angeschaut. Das war sehr informativ und interessant.
Wie haben Sie es geschafft, die Ausbildung so erfolgreich abzuschließen? Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Zum einen spielt sicherlich mein schulischer Hintergrund eine Rolle: Ich habe Abitur gemacht, bin also 13 Jahre lang zur Schule gegangen, so dass mir das Lernen sehr leicht fiel. Außerdem war ich persönlich stets sehr motiviert und ehrgeizig. Ich hatte zudem das Glück, sehr gute und kompetente Berufsschullehrer zu haben. Und auch in meinem Ausbildungsbetrieb hatte ich immer gute Ansprechpartner an meiner Seite. Das ist sicherlich auch ein Grund für mein gutes Abschneiden.
Wie geht es für Sie beruflich jetzt weiter?
Momentan arbeite ich in meinem Ausbildungsbetrieb im Projektmanagement weiter. Damit bin ich sehr zufrieden. Außerdem möchte ich mich weiterbilden und denke auch über ein Studium nach. Mich interessieren Fremdsprachen, zum Beispiel Englisch, Französisch oder Spanisch.
