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INTERNATIONAL

Internationale Entwicklungsprojekte

Regelmäßig fallen im Rahmen von wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsprojekten die Namen internationaler Finanzierungs- und Entwicklungsorganisationen: Generaldirektion Entwicklung und Zusammenarbeit der Europäischen Union (EuropeAid), Europäische Investitionsbank (EIB), Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Weltbank (Worldbank), Asiatische Entwicklungsbank (ADB), Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB) sowie der Vereinten Nationen (UNO).

Sowohl die Teilfinanzierung von Auslandsvorhaben als auch die Beteiligung von Unternehmen an Ausschreibungen der Banken, bieten Chancen für die mittelständische Wirtschaft beim Markteinstieg in Entwicklungs- und Schwellenländern. Meist sind die Projekte in ihrem ganzen Entwicklungszyklus vom neuen Projektvorschlag bis zum vergebenen Auftrag bereits auf deren Homepages aktuell verfügbar. In den separaten Linksammlungen für die einzelnen Entwicklungsbanken und -organisationen werden daher die direkten Links zu den frühest verfügbaren Projektinformationen bis zu den vergebenen Aufträgen angegeben.

Ausführliche Linksammlungen zu den einzelnen Entwicklungsinstitutionen:

EuropeAid (Amt für Entwicklungszusammenarbeit der EU)
Europäische Investitionsbank (EIB)
Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)
Weltbank (World Bank)
International Finance Corporation (IFC)
Asiatische Entwicklungsbank (ADB)
Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB)
Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB)
UN-Organisationen

EuropeAid

Die Europäische Union ist der weltweit größte Akteur und Geldgeber in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die neue Generaldirektion (GD) Entwicklung und Zusammenarbeit (EuropeAid) erarbeitet die Entwicklungshilfestrategien der EU und konzipiert und verwaltet die Programme und Projekte  

Die für die Förderperiode 2007 bis 2013 neu gestaltete EU-Außenhilfe besteht aus vier Hauptprogrammen:

Instrument für Heranführungshilfe (IPA)

Offizielle KandidatenstaatenKroatien, Mazedonien, Türkei
Potentielle Kandidatenstaaten (Westlicher Balkan)Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo


Europäisches Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI)

Gemeinschaft Unabhängiger StaatenArmenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Russland, Ukraine
Südlicher MittelmeerraumÄgypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästina, Syrien, Tunesien


Instrument für Entwicklungszusammenarbeit (EZI)

AsienAfghanistan, Bangladesch, Burma, Bhutan, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Malediven, Mongolei, Nepal, Pakistan, Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Thailand, Vietnam
Naher und Mittlerer OstenIran, Irak, Oman, Saudi-Arabien, Jemen
LateinamerikaArgentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Uruguay, Venezuela
Gemeinschaft Unabhängiger StaatenKasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan
AfrikaSüdafrika


Europäischer Entwicklungsfonds (EEF)

AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik)Afrika: Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Botsuana, Burkina Faso, Burundi, Côte d'Ivoire, Dschibuti, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kap Verde, Kenia, Komoren, Republik Kongo (Brazzaville), Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Lesotho, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauretanien, Mauritius, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Ruanda, São Tomé und Príncipe, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Südafrika, Swasiland, Sambia, Simbabwe, Tansania, Tschad, Togo, Uganda, Zentralafrikanische Republik

Karibik: Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Domenica, Dominikanische Republik, Grenada, Guyana, Haiti, Jamaika, St. Kitts und Navis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad und Tobago

Pazifik: Cookinseln, Fidschi, Kiribati, Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Niue, Osttimor, Palau, Papua-Neuguinea, Salomonen, Samoa, Tonga, Tuvalu, Vanuatu


Neben diesen geographisch ausgerichteten EU-Außenhilfen existieren horizontale / thematische Programme: Instrument Demokratie und Menschenrechte, das Stabilitätsinstrument, das Instrument für Zusammenarbeit im Bereich Nuklearer Sicherheit, Instrument für Humanitäre Hilfe, Instrument für Makrofinanzhilfen, Umweltschutz, Ernährungssicherheit, Migrations- und Asylpolitik, nichtstaatliche Akteure und Gesundheit/Bildung.

Unternehmen können von diesen EU-Fördermitteln indirekt - über die Beteiligung an EU-Ausschreibungen (Call for Tender) in den Bereichen Bau, Lieferung und Dienstleistung - profitieren. Daneben vergibt die EU Zuschüsse im Rahmen von Aufrufen zur Einreichung von Vorschlägen (Call for Proposals) für nicht gewinnorientierte Projekte.

Ausschreibende Stellen von EU-Außenhilfen:

  • IPA: CFCU (Central Finance and Contract Unit) bei offiziellen Kandidaten, EU-Delegationen, im Falle von Mehrempfängerprogrammen Ausschreibung durch Europäische Kommission
  • ENPI: Europäische Kommission, EU-Delegationen, Ministerien des Empfängerlandes
  • EZI: EU-Delegationen, Project Management Units, Ministerien des Empfängerlandes
  • EEF: Meist National Authorizing Officers, andere staatliche oder halbstaatliche Stellen sowie Europäische Kommission und EU-Delegationen

Projektzyklus
Beschreibt die verschiedenen Phasen eines Projektes, von der Country Assistance Strategy (CAS) bis zu Evaluierung. Neben dem Projektansatz arbeitet die EU mit den Instrumenten der Sektor- und Budgetunterstützung.

Country Strategy Papers (CSPs)
Übersicht über die Länder- und Regionalstrategiepapiere

Jahresaktionsprogramme
In den Jahresaktionspapieren (Annual Action Programmes) werden die Ziele einzelner Maßnahmen definiert, die Mittelausstattung konkretisiert und der Zeitplan zur Umsetzung des Programmes / Projektes festgelegt.

PRAG - Handbuch für Vergabeverfahren im Rahmen der EU-Außenhilfen
Das Handbuch enthält umfassende Erläuterungen zu den Vergabeverfahren für sämtliche Formen von Verträgen im Rahmen der EU-Außenhilfe. Es bezieht sich sowohl auf die aus dem Gesamthaushaltsplan (Haushaltsplan) als auch auf die aus dem 10. Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) finanzierten Verträge.

Ausschreibungen und Aufrufe zur Abgabe von Projektvorschlägen
Übersicht über aktuelle Ausschreibungen (Call for Tenders), Aufrufe zur Abgabe von Projektvorschlägen (Call for Proposals). Die Übersicht enthält sowohl Vorankündigungen, Short-Lists sowie Vergebene Aufträge. Die Suche kann geografisch, programmatisch sowie nach Bauleistungen, Lieferungen und Dienstleistungen sowie nach einer Referenznummer eingeschränkt werden.

Zuwendungsempfänger EU-Mittel
Übersicht über die Empfänger von EU-Mitteln im Rahmen von Ausschreibungen und Projektvorschlägen.

Europäische Investitionsbank (EIB)

Die EIB ist die Finanzierungsinstitution der Europäischen Union. Durch die Bereitstellung von günstigen Darlehen für Investitionsvorhaben soll der wirtschaftliche und soziale Aufbau in den EU-Mitgliedsländern unterstützt werden. Außerhalb der EU finanziert die EIB Projekte in offiziellen und potentiellen EU-Beitrittsländern sowie im Rahmen der Entwicklungs- und Kooperationspolitik der EU in Schwellen -und Entwicklungsländern.

Projektzyklus
Beschreibt die verschiedenen Phasen eines Projektes, von der Country Partnership Strategy (CPS) bis zu Evaluierung.

Projektdatenbank
Übersicht über die von der EIB vorgeschlagenen und finanzierten Projekte

EU-Initiative JASPERS
In der JASPERS-Initiative (Joint Assistance in Supporting Projects in European Regions) beteiligt sich die EIB und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) an der Finanzierung von Großprojekten, die aus den EU-Strukturfonds bzw. dem Kohäsionsfond gefördert werden. Dieses Angebot ist für die Konvergenz-Regionen vorgesehen, in denen der Investitionsanteil in Infrastrukturmaßnahmen eine große Rolle spielt, und die über geringe öffentliche Mittel für die Co-Finanzierung und zu wenig Verwaltungskapazitäten für Vorbereitung von Großprojekten verfügen, wie Verkehrsinfrastrukturprojekte, Abfall-, Abwasser- und Wasserversorgungsprojekte.

Vergebene Aufträge
Ausschreibungen für EIB-Projekte werden im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Für alle Projekte außerhalb der EU ist dies vorgeschrieben.

Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)

Die EBRD unterstützt 29 Länder Mittel- und Osteuropas und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) beim Übergang zu marktwirtschaftlichen Strukturen. Durch ihre Investitionen unterstützt sie die Tätigkeit des Privatsektors, leistet Aufbauarbeit bei der Etablierung funktionierender Finanz- und Rechtssysteme und finanziert Infrastrukturprojekte.

Projektzyklus
Beschreibt die verschiedenen Phasen eines Projektes, von der Country Strategy bis zu Evaluierung.

Projektdatenbank
Enthält alle vorgeschlagenen und genehmigten Projekte.

Datenbank Dokumente
Die Datenbank ermöglicht die Recherche nach wichtigen Dokumenten, unter anderem der Country Strategy.

Ausschreibungen
Datenbank über alle für den Eigenbedarf eingekauften Leistungen (Lieferungen und Consulting)

Vergebene Aufträge
Übersicht über Consulting-Firmen, die bei Ausschreibungen der EBRD erfolgreich waren oder auf der Short-List standen.

eSelection
Elektronisches Verfahren der EBRD zur Auswahl von Beratern und Consultingfirmen.

Weltbank (World Bank)

Zu den bekanntesten Auftraggebern in der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit zählt die Weltbankgruppe. Zur Weltbank im engeren Sinn gehören die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) und die Internationale Entwicklungsagentur (IDA). Beide Organisationen stellen Entwicklungs- und Transformationsländern langfristige und teilweise zinslose Darlehen sowie Garantien und technische Hilfe zur Verfügung.

Projektzyklus
Beschreibt die verschiedenen Phasen eines Projektes, von der Country Assistance Strategy (CAS) bis zu Evaluierung.

Vorgeschlagene Projekte (Projekt-Pipeline) - Monthly Operational Summary
Übersicht über Projekte die identifiziert, jedoch noch nicht genehmigt sind

Projektdatenbank
Die erweiterte Suchfunktion der Datenbank erlaubt eine Recherche nach verschiedenen Kriterien (abgeschlossene Projekte, vorgeschlagene sowie genehmigte Projekte, Region, Land, Sektor, etc.).

Übersicht Projekte - Land
Direkter Zugriff auf Projekte nach Ländern gegliedert

Übersicht Projekte - Sektor
Direkter Zugriff auf Projekte nach Sektoren gegliedert

Datenbank Dokumente
Die Datenbank ermöglicht die Recherche nach wichtigen Projektdokumenten, unter anderem der CAS, dem Project Information Document (PID) sowie dem Procurement Plan.

Datenbank vergebene Aufträge
Die Datenbank bietet die Recherchemöglichkeit nach vergebenen Aufträgen (Consulting, Lieferungen).

e-consult
Elektronisches Verfahren der Weltbank zur Auswahl von Beratern und Consultingfirmen für ihren Eigenbedarf. Verbindliche Plattform für die elektronische Angebotsabgabe gegenüber der Bank.

Ausschreibungen
Es gibt keine direkten Links zu Ausschreibungs-Informationen. Kostenlos zugänglich ist lediglich der Procurement Plan. Ausschreibungen sind jedoch über Development Gateway http://www.dgmarket.com/eproc (Basisinformation gratis, Volltextzugriff über ein Online-Abonnement zu USD 500 jährlich) und, genauso wie alle anderen Projektinformationen zu Projekten der Weltbank, der regionalen Entwicklungsbanken und Entwicklungsorganisationen aus dem System der Vereinten Nationen, über Development Business http://www.devbusiness.com (Online-Abonnement zu USD 550 jährlich) zugänglich.


International Finance Corporation (IFC)

Eine besondere Rolle spielt die ebenfalls zur Weltbankgruppe gehörende International Finance Corporation (IFC). Sie fördert das Wachstum in den Entwicklungsländern durch die Unterstützung des Privatsektors. Sie investiert in kommerzielle Privatbetriebe, indem sie Darlehen und Beteiligungskapital im Zusammenspiel mit anderen Investoren mobilisiert.

Projektdatenbank
Ermöglicht Recherche nach verschiedenen Kriterien (Land, Region, Sektor).

Ausschreibungen
Die IFC spielt im Ausschreibungsprozess für von ihr finanzierte Projekte keine Rolle. Verantwortlich für die Bewertung von Angeboten und vergebenen Aufträge und Ansprechpartner für Informationen zum Ausschreibungsverfahren sind die lokalen Projektgesellschaften. Die Projektträger sind im Summary of Proposed Investments (SPI) genannt.

Consultant Trust Funds
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt ostdeutsche Beratungsunternehmen/Consultants bei Aufträgen im Rahmen des Technische Hilfe Programms der International Finance Corporation (IFC/Weltbankgruppe) mit Hilfe eines "Deutschland/IFC Trust Fund für ostdeutsche Consultants" (CTF). Die CTF-Mittel dienen zur Finanzierung von Machbarkeitsstudien und anderen technischen Vorbereitungsmaßnahmen für Projekte insbesondere in Schwellenländern und GUS-Ländern.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Referat IC2
11019 Berlin
Tel. (0 18 88) 6 15-60 83, -76 56
Fax (0 18 88) 6 15-53 64

International Finance Corporation (IFC)
Anton van Ruiten
Director, Trust Fund Department
2121 Pennsylvania Ave, N.W.
Tel. 001 202 473 71 93
E-Mail: avanruiten@ifc.org

Asiatische Entwicklungsbank (ADB)

Die ADB ist die größte regionale Entwicklungsbank und vergibt an die 44 Entwicklungs- und Transformationsländer langfristige und teilweise zinslose Darlehen sowie Garantien und technische Hilfe.

Projektzyklus
Beschreibt die verschiedenen Phasen eines Projektes, von der Country Partnership Strategy (CPS) bis zu Evaluierung.

Projekte (Project Pipeline)
Übersicht über Projekte die identifiziert, jedoch noch nicht genehmigt sind.

Projekte (Approved)
Projekte für die die Finanzierungzusage vorliegt

Ausschreibungen
Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen für Liefer- und Bauleistungen sowie Consulting-Dienstleistungen

Vergebene Aufträge
Übersicht über vergebene Aufträge im Rahmen von Darlehen, technischer Hilfe und Zuschussprojekten

Präqualifikation
Liste jener Unternehmen, die für Bauaufträge präqualifiziert sind

Short list
Liste jener Consulting-Firmen, die Angebote im Rahmen von Darlehen und technischer Hilfe abgeben können. Auswahl erfolgt bei Darlehen durch den Projektträger im Zielland, bei Projekten der technischen Hilfe durch die ADB.

Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB)

Das Engagement der IDB beschränkt sich auf 26 lateinamerikanische Schwellen- und Entwicklungsländer. Finanziert werden wirtschaftliche und soziale Entwicklungsprojekte durch langfristige und teilweise zinslose Darlehen. Zudem stellt die Bank technische Hilfe zur Verfügung.

Projektzyklus
Beschreibt die verschiedenen Phasen eines Projektes, von der Country Strategy bis zu Evaluierung.

Projektdatenbank
Die Suchfunktion der Datenbank erlaubt eine Recherche nach verschiedenen Kriterien (abgeschlossene Projekte, vorgeschlagene sowie genehmigte Projekte, Region, Land, Sektor, etc.).

Datenbank Dokumente
Direkter Link zu vorgeschlagenen Projekten nach Branchen und Ländern

Procurement - Ausschreibungen
Portal, das folgende Listen enthält: General Procurement Notice (GPN), Specific Procurement Notice (SPN), Procurement Pläne, vorgeschlagene, genehmigte Projekte sowie Contract Awards

Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB)

Die AfDB ist die größte Entwicklungsbank des afrikanischen Kontinents. Finanziert werden Projekte in 53 Ländern.

Quarterly Operational Summary
Übersicht über vorgeschlagene Projekte (Project Pipeline) sowie Projekte für die eine Finanzierungszusage vorliegt

Projektdatenbank
Ermöglicht die Projektrecherche nach verschiedenen Kriterien (Land, Sektor).

Datenbank Dokumente
Die Datenbank ermöglicht die Recherche nach wichtigen Projektdokumenten, unter anderem der Country Partnership Strategy (CPS), dem Project Information Document (PID) sowie der General Procurement Notice.

Ausschreibungs-Datenbank - General Procurement Notice (GPN)
Ausschreibungshinweis seitens des Projektträgers im Zielland, der allgemeine Informationen zum Projekt, evt. Präqualifikation sowie den Vergabemodaliäten liefert. Informationen erscheinen parallel in UN Development Business http://www.devbusiness.com (Online-Abonnement zu USD 550 jährlich).

Ausschreibungs-Datenbank - Specific Procurement Notice (SPN)
Ausschreibungshinweis seitens des Projektträgers im Zielland, der detaillierte Information über die Beschaffung von Leistungen (Consulting, Lieferung) enthält. Informationen erscheinen parallel in UN Development Business http://www.devbusiness.com (Online-Abonnement zu USD 550 jährlich).

Procurement-Statistik
Übersicht über das Volumen der eingekauften Leistungen sowie über die bei der Auftragsvergabe erfolgreichen Firmen

UN-Organisationen

Die Beschaffungsabteilungen der Vereinten Nationen (UN) wickeln jährlich ein Auftragsvolumen von über 13 Milliarden US-Dollar (2008) ab. Damit hat sich das Beschaffungsvolumen unabhängig von konjunkturellen Einflüssen in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Je 50% der Beschaffungsaufträge entfielen dabei auf Warenlieferungen und Dienstleistungen.

Waren:

Nahrungsmittel, pharmazeutische Produkte, medizinische Ausrüstung, Fahrzeuge, IT-Ausrüstung, Notunterkünfte, Wasserversorgung, Telekommunikation, Bildungsgüter, Ausbildung, Laborausrüstung, landwirtschaftliche Inputs, Haushaltsgegenstände

Dienstleistungen:

Sicherheit, Outsourced Personnel Services, Ingenieurdienstleistungen, Managementdienstleistungen, Transport, Druckdienste, Beratungsleistungen, Leasing oder Miete, Telekommunikation, Baudienstleistungen

Rund 38 Prozent der Auftragsvergabe erfolgte an Unternehmen aus Industrieländern. Für viele Firmen ist es äußerst schwierig angesichts von rund 40 UN-Unterorganisationen einen Überblick über die Beschaffungspolitik (relevante Einkaufsstandorte, Registrierungsverfahren, Angebotsabgabe, etc.) zu bekommen. Zunehmend erfolgt die Auftragsvergabe dezentral, das heißt Einkäufe erfolgen unmittelbar in den Zielländern der UN-Hilfe. Dennoch gibt es einige UN-Standorte, die im UN-Beschaffungssystem eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehören die Einkaufsstandorte in New York und Kopenhagen sowie Rom, Genf und Wien.

General Business Guide
Das Handbuch gibt einen Überblick über das Beschaffungssystem der UN und beschreibt alle relevanten UN-Unterorganisationen und deren Zielsetzung. Aufgelistet sind die am häufigsten eingekauften Produkte und Dienstleistungen, der Hauptsitz der UN-Organisation sowie die Kontaktadressen der relevanten Beschaffungsstellen (zentral, regional, lokal).

Statistisches Jahrbuch
Das Statistische Jahrbuch gibt Aufschluss darüber, welche Produkte und Dienstleistungen die einzelen UN-Organisationen eingekauft haben und enthält unter anderem eine Übersicht über jene Firmen, die Aufträge erhalten haben, deren Wert 30.000 US-Dollar übersteigt.

UN Global Market Place (UNGM)
UNGM - ist das Beschaffungsportal des UN-Systems und versteht sich als Bindeglied zwischen den Beschaffungstellen und den Lieferanten. Über UNGM können sich potentielle Lieferanten registrieren und haben damit Zugriff auf 18 UN-Unterorganisationen, die das Portal als Lieferantendatenbank nutzen. Sie decken 95% des gesamten UN-Beschaffungsvolumens ab.

Ausschreibungen
Auf dieser Subseite von UNGM können Ausschreibungen, Interessenbekundungen (EOI) sowie Request for Proposal (RFP) von 18 UN-Organisationen selbstständig recherchiert werden. Zudem existiert ein "Tender Alert Service" bei dem potentielle Lieferanten automatisch per E-Mail informiert werden, wenn neue Tender erscheinen. Der Bezug dieser Informationen erfolgt nach dem Profil, das der Abonnent auf der Basis seines eigenen Interesses an bestimmten Waren und Dienstleistungen im Rahmen der verfügbaren Systemkategorien vorgibt. Das Abonnement kostet 250 US-Dollar pro Jahr.

Vergebene Aufträge
Auf dieser Subseite von UNGM kann nach vergebenen UN-Aufträge recherchiert werden.

Die Datenbank Entwicklungsprojekte von Germany Trade & Invest (gtai) enthält Fakten über Investitions- und Entwicklungsvorhaben im Ausland, die von internationalen Finanzierungsinstituten gefördert werden: Von Straßenbau über Consulting und Gesundheitsvorsorge bis zum Bau von Industrieanlagen. Die vollständigen Dokumente geben wesentliche Informationen, die für die Projektbearbeitung notwendig sind: Sie informieren über Projektinhalte, weitere Informationsquellen, Termine, Fördervolumen, Adressen der Ansprechpartner und weitere Hilfestellungen und Beratungsmöglichkeiten durch die gtai.

DOKUMENT-NR. 16770

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