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Ausbildungsbündnis 2010 - 2014
(PDF, 1,158 KB) (Dokument-Nr.: 80894)
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„Das Bündnis hat enorme Bedeutung, weil uns in den nächsten 15 Jahren vor allem Nicht-Akademiker fehlen“ betont Bernd Engelhardt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, Federführer Bildungspolitik im baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag. Nach ersten Berechnungen für eine Prognose zum Fachkräftebedarf, die differenziert nach über 50 Berufen und den zwölf Regionen im Land Anfang Februar 2011 vorgestellt werden soll, sei schon 2014 mit einem ersten Höhepunkt des Fachkräftemangels zu rechnen. Dann fehlten über 470.000 Fachkräfte im Land, rund 90 Prozent davon Nicht-Akademiker, also vor allem Menschen, die eine duale Ausbildung absolviert haben sollten. Bis 2025 würde der Fachkräftemangel über die Jahre kontinuierlich auf über 800.000 ansteigen, wobei der Bedarf an technisch ausgebildeten Akademikern und Nicht-Akademikern besonders ausgeprägt sei.
Die IHKs begrüßen daher, dass es im neuen Ausbildungspakt gelungen ist, alle Jugendlichen in den Fokus zu stellen, nicht allein die leistungsschwächeren. Engelhardt: „Wir setzen auf die Zusicherung der Landesregierung, den Anteil der Schulabbrecher zu senken und den teilweise erheblichen Unterrichtsausfall vor allem an den Berufsschulen abzubauen“. Es müsse gelingen, den Anteil der jungen Menschen mit einem guten Schulabschluss und einer qualifizierten Berufsausbildung weiter zu erhöhen. Und es müsse gelingen, viel mehr begabte junge Leute davon zu überzeugen, dass sich eine Lehre direkt nach der Schule für sie lohnt. Die Idee einer Imagekampagne für die duale Ausbildung muss laut Engelhardt zielgruppengerecht umgesetzt werden. Die IHKs könnten hier ihre Erfahrung aus Lehrstellenbörsen und Bildungspartnerschaften zwischen Betrieben und Schulen einbringen.
Erfreulich sei, dass die IHK-Idee eines „Ausbildungsbotschafters“ in die Vereinbarung aufgenommen wurde. Ausbildungsbotschafter seien junge Auszubildende, die in Schulen einzelne Berufe vorstellen. Sie sollten systematisch und flächendeckend an den Schulen im Land für die betriebliche Ausbildung werben. „Diese Lehrlinge können die Inhalte der Berufe und vor allem das, was daran Spaß macht, glaubwürdig rüberbringen“, so Engelhardt. Die Organisation ihres Einsatzes und die Schulung sollte das Wirtschaftsministerium übernehmen. Kammern und Verbände würden bei den Betrieben für die Freistellung der Lehrlinge werben.
Das Bündnis im Wortlaut finden Sie in der Servicespalte neben dem Text zum Download.
Ausbildungsbetrieb werden, rechtliche Rahmenbedingungen, Vergütung und Urlaub, Innovationspreis Ausbildung, Ausländische Betriebe bilden aus etc. mehr
Hier finden Sie den Berufsausbildungsvertrag und weitere Formulare zur Ausbildung, Änderung und Abmeldung von der Berufsausbildung sowie Berichtshefte zum kostenlosen Herunterladen. mehr
Hier können Betriebe und Auszubildende die Prüfungsstatistik mit den Ergebnissen der Abschlussprüfung ab Sommer 2009 abrufen. Ab sofort stehen die Ergebnisse der Abschlussprüfung Winter 2011/2012 online. mehr
Zulassungsvoraussetzungen, Prüfungsinhalte, Gebühren und Bildungsträger. mehr
Hier finden Sie Informationen und Termine rund um die Zwischen- und Abschlussprüfungen. mehr
© Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen. Weitere Informationen, auch zu Datenschutz und Haftung, finden Sie im Impressum.
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